Das Dockland Hamburg! Raumschiff oder Mega-Schiff? Entdecke das futuristische Highlight an der Elbe mit der besten Gratis-Aussicht der Stadt!

Dockland Hamburg – Das futuristische Wahrzeichen am Elbufer
Moin auf Hamburg Puls
Hamburg ist bekannt für seine beeindruckende Architektur. Neben der Elbphilharmonie gibt es jedoch ein weiteres Gebäude, das Besucher sofort in seinen Bann zieht: das Dockland in Altona.
Direkt an der Elbe gelegen wirkt das markante Bauwerk wie ein riesiger Schiffsbug aus Glas und Stahl, der jeden Moment in See stechen könnte. Genau diese außergewöhnliche Form macht das Dockland zu einem der faszinierendsten Fotomotive im Hamburger Hafen.
Ein Gebäude wie ein Schiff
Das Dockland befindet sich in der Van-der-Smissen-Straße 9 im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt, direkt zwischen Fischereihafen und Elbe. Entworfen wurde das Gebäude bereits 1995 vom Hamburger Architekturbüro BRT Architekten – Bothe Richter Teherani. Nach mehreren Jahren Planung begann die Umsetzung Anfang der 2000er-Jahre. Die offizielle Einweihung erfolgte am 31. Januar 2006.
Besonders auffällig ist die Form des sechsgeschossigen Gebäudes. Die Seitenansicht bildet ein Parallelogramm, während die Spitze wie der Bug eines Schiffes weit über das Wasser hinausragt. Die Architekten ließen sich dabei bewusst von Schiffen und der maritimen Umgebung des Hamburger Hafens inspirieren.
Beeindruckende Architektur
Das Dockland ist etwa 132 Meter lang, rund 21 Meter breit und ungefähr 25 Meter hoch. Der markante Gebäudebug kragt mehr als 40 Meter über die Elbe hinaus und verleiht dem Bauwerk seine spektakuläre Erscheinung.
Errichtet wurde das Gebäude auf einem Gelände, das Anfang der 2000er-Jahre im Bereich des Edgar-Engelhard-Kais aufgeschüttet wurde. So entstand direkt am Wasser Platz für eines der ungewöhnlichsten Bürogebäude Deutschlands.
136 Stufen zur Traum-Aussicht
Eine der größten Attraktionen des Docklands ist die öffentliche Dachterrasse. Über 136 Treppenstufen aus Holz und Glas gelangen Besucher auf die rund 500 Quadratmeter große Aussichtsplattform. Von dort bietet sich ein beeindruckender Blick über die Elbe, den Hamburger Hafen, das Cruise Center Altona, die Köhlbrandbrücke und die Skyline der Hansestadt. Besonders zum Sonnenuntergang gehört die Terrasse zu den schönsten Aussichtspunkten Hamburgs.
Schräg statt senkrecht
Eine technische Besonderheit sind die diagonal fahrenden Personenaufzüge. Während Aufzüge normalerweise senkrecht verlaufen, bewegen sie sich im Dockland entlang der Gebäudeschräge. Diese ungewöhnliche Konstruktion passt perfekt zur futuristischen Architektur des Hauses.
Auch die riesigen Glasflächen und die sichtbare Stahlkonstruktion prägen das Erscheinungsbild. An der Spitze des Gebäudes sorgt eine schräge Überkopfverglasung für das Gefühl, direkt über dem Wasser zu schweben – fast wie auf der Kommandobrücke eines modernen Ozeanliners.
Ausgezeichnete Architektur
Das Dockland erhielt bereits kurz nach seiner Fertigstellung mehrere bedeutende Architekturpreise. Dazu gehören der internationale LEAF Award für herausragendes Tragwerksdesign im Jahr 2005 sowie der Deutsche Stahlbaupreis im Jahr 2006. Außerdem wurde das Gebäude vom AIV Hamburg als „Bauwerk des Jahres 2005“ ausgezeichnet.
Arbeiten mit Hafenblick
Heute wird das Dockland als modernes Bürogebäude genutzt. Zu den bekannten Nutzern gehörten und gehören verschiedene Unternehmen sowie zeitweise die NORDAKADEMIE Graduate School. Die Bürobereiche sind von der öffentlichen Dachterrasse bewusst abgeschirmt, sodass Besucher die Aussicht genießen können, ohne die Arbeitsbereiche einzusehen.
Ein echtes Hamburg-Highlight
Ob Tourist, Fotograf oder Hamburger: Das Dockland begeistert durch seine einzigartige Architektur und seine außergewöhnliche Lage direkt an der Elbe. Viele vergleichen das Gebäude mit einem Raumschiff, einem Kreuzfahrtschiff oder einem futuristischen Bauwerk aus einem Science-Fiction-Film.
Während die Elbphilharmonie oft im Mittelpunkt steht, gehört das Dockland für viele Architektur-Fans längst zu den spannendsten Bauwerken der Stadt.
⚓ Unser Hamburg-Puls-Tipp:
Fahrt mit der HADAG-Fähre Linie 62 zum Anleger Dockland (Fischereihafen) und besucht die Dachterrasse kurz vor Sonnenuntergang. Wenn die Sonne die Glasfassade golden leuchten lässt und die Schiffe auf der Elbe vorbeiziehen, erlebt ihr Hamburg von einer ganz besonderen Seite.
Viele Grüße
Euer Hamburg-Puls-Team
