Die Knossis Abenteuer Geschichten

DIE KNOSSIS ABENTEUER GESCHICHTEN

Folge 1: Sonnencreme-Diebstahl in der Knossiwelt! König Gier schlägt zu. Kann Bubi Knossi den Strandtag der Familie noch retten?

Folge 1: Die Knossis und der Sonnencreme-Diebstahl

Macht es euch gemütlich für ein neues Abenteuer aus der kunterbunten Knossiwelt. Heute brannte die Sonne besonders warm vom Himmel, und die ganze Knossi-Familie war in heller Aufregung. Es ging an den Strand!

Jeder hatte seine Aufgabe: Mutti Knossi, die gute Seele der Familie, packte den riesigen Picknickkorb mit ihren berühmten Schokotropfen-Keksen. Der weise Günther Jauch Knossi studierte aufmerksam ein dickes Buch über die Wichtigkeit von UV-Schutz. König Knossi polierte höchstpersönlich die Felgen seines silbernen DeLoreans.

Und Bubi Knossi? Der rannte hüpfend um das Auto herum. Er war ein richtiger kleiner Wassermann, stolz wie Oskar, denn er konnte schon ganz alleine und richtig gut schwimmen! Er trug seine absolute Lieblingsbadehose und hatte die Schwimmbrille schon auf der Stirn sitzen.

Die wundervolle Lia Knossi, König Knossis Verlobte, war derweil dafür zuständig, die allerwichtigste Strandtasche zu packen. Sie hatte extra ihre tollsten Sommer-Fingernägel lackiert. Doch als sie die goldene Kiste mit der Sonnencreme öffnen wollte, stieß sie einen lauten Schrei aus.

Lia Knossi (völlig entsetzt): „Oh nein! Mein König! Mutti! Bubi! Kommt schnell her! Die Sonnencreme ist weg! Die ganze Kiste ist spurlos verschwunden!“

König Knossi (schlägt die Hände über dem Kopf zusammen): „Katastrophe! Ohne Sonnencreme können wir unmöglich an den Strand!“

Mutti Knossi (besorgt): „Lia hat völlig recht. Die Sonne ist zwar wunderschön, aber wenn wir unsere Haut nicht schützen, bekommen wir einen fiesen Sonnenbrand. Das ist sehr gefährlich für uns alle!“

Günther Jauch Knossi (kombiniert messerscharf und zeigt auf den Boden): „Seht euch das an! Hier sind Fußspuren. Große, plumpe Fußspuren, die nach purem Egoismus riechen... Es gibt nur einen, der so etwas tut!“

Alle Knossis (rufen im Chor): „KÖNIG GIER!“

„Ganz genau! Der fiese König Gier hatte alle Sonnencremes der ganzen Knossiwelt geklaut. Aber die Knossis hielten fest zusammen. Sie sprangen in den DeLorean – Wroooom! – und düsten los zu König Giers Burg.

Dort angekommen, sahen sie das Chaos: König Gier balancierte auf der schmalen Steinmauer direkt über dem tiefen Burggraben, der bis oben hin mit Wasser gefüllt war. In seinen Armen hielt er wackelig die riesige Kiste mit der gesamten Sonnencreme.“

König Gier (lachend): „Alles meins! Meine Haut wird so weich sein wie ein Babypopo und ihr werdet rot wie die Tomaten! Hahaha!“

„Nun war echtes Teamwork gefragt! Jeder der Knossis setzte seine besonderen Fähigkeiten ein, um König Gier zu überlisten.“

König Knossi (ruft mit königlicher Stimme): „König Gier! Im Namen der Knossiwelt befehle ich dir, die Creme herauszugeben!“ (König Gier schüttelt nur stur den Kopf.)

Günther Jauch Knossi (ruft klug): „Aber König Gier! Wenn du dich mit hundert Tuben gleichzeitig eincremst, verlierst du jeglichen Grip und flutschst auf deinen eigenen Füßen aus! Das ist physikalisch bewiesen!“ (König Gier schaut kurz verwirrt, hält die Kiste aber noch fester.)

Lia Knossi (tritt mutig und elegant nach vorne, klimpert mit den Wimpern): „König Gier, jetzt hör mir mal gut zu! Was nützt dir die ganze Sonnencreme, wenn du ganz alleine hier oben stehst? Gib uns die Kiste zurück, und ich verrate dir mein absolut geheimes Beauty-Rezept für glänzende Haare. Deal?“

„Lia hatte ihn genau an seiner eitlen Stelle getroffen! König Gier war sofort abgelenkt. Er beugte sich neugierig nach vorne zu der bezaubernden Lia.“

Mutti Knossi (nutzt die Chance und ruft liebevoll): „Und als Nervennahrung lege ich noch eine ganze Dose meiner warmen Schokotropfen-Kekse obendrauf!“

„Glänzende Haare UND Kekse? Das war zu viel für König Gier. Er beugte sich gierig noch weiter nach vorne – und verlor auf der schmalen Mauer das Gleichgewicht!“

(Ein lautes Platschen! Wasser spritzt!)

König Gier (panisch): „Hiiilfe! Die Kiste! Meine schöne Sonnencreme!“

„Die schwere Kiste war ihm aus den Armen gerutscht und platschte mitten in den tiefen Burggraben. Sie sank blitzschnell auf den Grund. König Gier lief panisch am Rand hin und her. Er streckte die Arme aus, aber er kam nicht heran – und das Schlimmste: König Gier konnte überhaupt nicht schwimmen!“

Lia Knossi (schlägt die Hände vor den Mund): „Oh nein, sie ist zu tief gesunken!“

„Alle Knossis starrten fassungslos ins Wasser. Doch da trat Bubi Knossi vor. Er zog seine Schwimmbrille von der Stirn über die Augen und grinste mutig.“

Bubi Knossi (entschlossen): „Keine Panik! Ich mach das! Ich kann nämlich schwimmen!“

(Ein mutiges, kleines Platschen!)

„Bubi Knossi nahm Anlauf und sprang furchtlos in den Burggraben. Er schwamm so elegant und flink wie ein kleiner Delfin. Er tauchte tief hinab, bis auf den Grund des Grabens, packte die schwere goldene Kiste an ihren Griffen und strampelte mit all seiner Kraft wieder nach oben.

Pustend und schnaufend tauchte Bubi an der Oberfläche auf und schob die Kiste an den Rand. König Knossi, Lia und Günther Jauch Knossi zogen sie gemeinsam an Land.“

König Gier (völlig baff und ein bisschen beschämt): „Du... du hast die Sonnencreme gerettet! Obwohl ich sie euch geklaut habe?“

Bubi Knossi (zieht die Schwimmbrille hoch und strahlt): „Klar! Weil wir uns alle vor der Sonne schützen müssen. Auch du, König Gier. Aber beim nächsten Mal fragst du einfach, okay?“

Lia Knossi (nimmt Bubi überglücklich in den Arm): „Du bist der tapferste kleine Knossi der Welt!“

König Knossi (jubelt): „Bubi, du bist unser Held! Du hast nicht nur die Sonnencreme gerettet, sondern uns allen den Strandtag gesichert!“

„Und so kam es, dass die ganze Familie zusammen mit König Gier an den Strand fuhr. Lia teilte die Tuben fair auf und sie cremten sich alle gründlich ein – denn das ist wirklich das Wichtigste im Sommer! Danach zeigten sie König Gier im flachen Wasser, wie man schwimmt, während Bubi Knossi fröhlich als Held des Tages durch die Wellen tauchte.

Und die Moral von der Geschicht’? Mit Sonnencreme, Zusammenhalt und einem mutigen kleinen Schwimmer wird jeder Strandtag zum besten Abenteuer!

Bis zum nächsten mal in der Knossiwelt!“

Folge 2: Die Knossis und die magische Zeitreise im Musical Zurück in die Zukunft in Hamburg!

Folge 2: Die Knossis - Die magische Zeitreise

Macht es euch gemütlich, kuschelt euch tief in eure Decken und spitzt die Ohren. Es ist Zeit für ein brandneues, unfassbar aufregendes Abenteuer aus der kunterbunten Knossiwelt. Heute wird es magisch, funkelnd und... blitzschnell!

Es war ein herrlicher Samstagmorgen in der Knossiwelt, als ein lauter, freudiger Schrei durch die Flure der Knossi-Burg hallte. Es war Bubi Knossi! Er hüpfte wie ein kleiner Flummi durch den Thronsaal, in der Hand hielt er einen goldenen Umschlag.

„Ich bin dabei! Ich bin dabei!“, jubelte Bubi und strahlte über das ganze Gesicht.

König Knossi, der gerade genüsslich an seinem königlichen Kakao nippte, stellte die Tasse ab. „Was ist denn los, mein kleiner Held? Was hast du da für eine aufregende Post?“

Die ganze Familie versammelte sich. Die wundervolle Lia Knossi, die sich gerade ihre Nägel in einem schicken, leuchtenden Silber lackierte, pustete sanft auf ihre Finger und schaute neugierig herüber. Mutti Knossi kam mit einem frisch gebackenen Blech ihrer berühmten Schokotropfen-Kekse aus der Küche geeilt, und der weise Günther Jauch Knossi klappte sein dickes Lexikon zu.

Bubi wedelte aufgeregt mit dem Brief. „Wir fahren heute nach Hamburg! In das Musical von ‚Zurück in die Zukunft‘!“

König Knossi riss die Augen auf. Er sprang so schwungvoll von seinem Thron hoch, dass seine Krone gefährlich wackelte. „Zurück in die Zukunft?!“, rief er mit sich überschlagender Stimme.

Jeder in der Burg wusste: König Knossi war der allergrößte „Zurück in die Zukunft“-Fan auf dem ganzen Planeten! Er kannte wirklich jeden einzelnen Satz aus den Filmen in- und auswendig. Er liebte die Geschichte um Zeitreisen und fliegende Autos so abgöttisch, dass er sich vor Jahren seinen größten Lebenstraum erfüllt hatte: Unten in der königlichen Garage stand ein waschechter, funkelnder, silberner DeLorean! Es war sein absolutes Lieblingsauto, und der König ließ es sich nicht nehmen, die glänzenden Felgen jede Woche höchstpersönlich auf Hochglanz zu polieren.

Die anderen Knossis fanden die Filme natürlich auch richtig toll und schauten sie an gemütlichen Fernsehabenden gerne mit ihm an – aber für König Knossi war das heute wie Weihnachten und Geburtstag zusammen.

„Und das Allerbeste“, rief Bubi weiter und sprang fast bis an die Decke, „ich darf als kleiner Statist mitmachen! Ich darf mit auf die ganz große Bühne!“

König Knossi schlug die Hände über dem Kopf zusammen. „Das ist ja sensationell! Mein eigener Bubi auf den Brettern, die die Welt bedeuten! Bei dem besten Meisterwerk, das jemals geschrieben wurde!“ Er lief aufgeregt im Kreis. „Ich muss mein bestes Fan-Shirt raussuchen!“

„Oh, wie aufregend!“, schwärmte Lia Knossi und ihre Augen leuchteten. „Das bedeutet, wir machen einen richtigen Familienausflug in die große Stadt. Ein Besuch in Hamburg ist immer etwas ganz Besonderes, die Lichter, das viele Wasser! Und Bubi als echter Musical-Star! Ich platze fast vor Stolz.“

Günther Jauch Knossi rückte seine Brille zurecht und hob wissend den Zeigefinger. „Eine faszinierende Geschichte. Wusstet ihr, dass der DeLorean im Film exakt 1,21 Gigawatt Strom benötigt und genau 88 Meilen pro Stunde erreichen muss, um durch die Zeit zu reisen? Ein interessantes physikalisches Gedankenexperiment. Ob die Kulissenbauer im Theater das wohl authentisch hinbekommen haben?“

„Und ich sorge für die richtige Reiseverpflegung!“, lachte Mutti Knossi liebevoll und packte einen riesigen Korb voller Kekse, Saft und belegten Broten. „Egal ob Zeitreise oder Theaterbesuch, mit einem knurrenden Magen macht das alles keinen Spaß.“

Die Vorfreude war riesig. Die Knossis zogen ihre schönsten Sachen an und sprangen in ihr Auto. Die Fahrt nach Hamburg war ein einziges Fest. König Knossi sang am Steuer lauthals die Lieder aus dem Soundtrack mit, und Bubi übte auf der Rückbank schon mal sein schönstes und professionellstes Bühnen-Lächeln.

Als sie in Hamburg ankamen, funkelte die Stadt im Nachmittagslicht. Sie fuhren an der glitzernden Elbe entlang. „Schaut mal da drüben!“, rief Günther Jauch Knossi und zeigte aus dem Fenster. „Das markante Dockland-Gebäude! Es sieht aus wie ein riesiges Schiff aus Glas, das direkt in den Fluss fahren will. Faszinierend, diese Hamburger Architektur!“

Aber für Sightseeing war heute nicht viel Zeit. Ihr Ziel war das große Musical-Theater an der Elbe. Schon von Weitem sahen sie die riesigen, leuchtenden Plakate: Zurück in die Zukunft – Das Musical!

König Knossi bekam vor lauter Vorfreude fast feuchte Augen. Vor dem Theater wimmelte es von Menschen. Es knisterte förmlich vor Spannung. Am großen Künstlereingang wartete bereits ein freundlicher Theater-Mitarbeiter mit einem Klemmbrett.

„Ah, da ist ja unser kleiner Nachwuchsstar!“, begrüßte er Bubi fröhlich. „Komm schnell mit, wir müssen dir noch dein Kostüm anziehen und dir die Bühne zeigen. Die Familie darf schon mal im Zuschauersaal Platz nehmen. Reihe 1, direkt in der Mitte! Beste Plätze!“

Mutti Knossi drückte Bubi noch schnell einen dicken Schokotropfen-Keks in die Hand. „Viel Spaß, mein Schatz. Wir winken dir von unten zu!“ Lia gab ihm einen dicken Kuss auf die Wange.

König Knossi kniete sich vor Bubi hin und flüsterte ehrfürchtig: „Du stehst heute neben dem coolsten Auto der Weltgeschichte auf der Bühne. Genieß jede Sekunde, mein Junge!“

Bubi folgte dem Mitarbeiter hinter die Kulissen. Oh wow! Hier roch es nach Theaterstaub, nach Theaterschminke und nach echtem Abenteuer. Überall rannten Leute mit Headsets herum, riesige Scheinwerfer wurden getestet und Tänzer wärmten sich auf.

Und dann sah Bubi ihn. Mitten auf einer abgedunkelten Seitenbühne stand er. Der Bühnen-DeLorean!

Bubi blieb die Spucke weg. Er kannte Papas DeLorean natürlich in- und auswendig, aber dieses Auto hier war der absolute Wahnsinn. Es war komplett aus silbernem Edelstahl, genau wie das zu Hause, aber aus dem Heck ragten dicke, schwarze Kabel und riesige Auspuffrohre. An den Seiten waren grelle, blaue Lichter angebracht. Die Flügeltüren standen weit offen.

„Das ist die Zeitmaschine“, flüsterte Bubi.

Der Theater-Mitarbeiter lachte. „Ganz genau. Wir haben noch ein paar Minuten, bis das Stück losgeht. Wenn du vorsichtig bist, darfst du dich für einen kurzen Moment auf den Fahrersitz setzen. Aber fass bitte nichts an, die Knöpfe sind für die Spezialeffekte!“

Das ließ sich Bubi nicht zweimal sagen! Schwupps, saß er in dem weichen, grauen Sitz. Das Lenkrad war riesig. Vor ihm leuchteten rote, grüne und gelbe Zahlen auf einem großen Display – die Zeitleitungen! In Mitte zwischen den Sitzen pulsierte ein seltsames Gerät. Es sah aus wie ein Ypsilon aus purem Licht.

„Der Fluxkompensator... Papa würde glatt in Ohnmacht fallen, wenn er das sehen könnte“, dachte Bubi staunend.

Währenddessen saßen König Knossi, Lia, Mutti und Günther Jauch Knossi drüben im großen Zuschauersaal. Das Licht im Saal war noch an. Die Menschen murmelten aufgeregt. König Knossi wippte ungeduldig mit den Knien.

„Gleich geht es los“, flüsterte Lia. „Ich bin so gespannt, wann unser Bubi auf die Bühne kommt.“
„Er wird fantastisch sein“, nickte Mutti Knossi und raschelte leise mit einer Kekstüte.

Zurück hinter der Bühne wurde es plötzlich hektisch. „Alle auf Position!“, rief jemand durch einen Lautsprecher. Der Theater-Mitarbeiter, der auf Bubi aufpassen sollte, wurde kurz weggerufen, um ein umgefallenes Requisit aufzuheben.

Bubi saß ganz allein im DeLorean. Das pulsierende Licht des Fluxkompensators spiegelte sich in seinen großen Augen. Es summte leise. Mmmmmmmmh. Irgendwie wirkte das alles gar nicht wie aus Pappe und Plastik. Es wirkte... verblüffend echt.

Bubi beugte sich ein kleines bisschen nach vorne, um die leuchtenden Zahlen besser sehen zu können. Dort stand: 05. November 1955. Aus Versehen rutschte Bubi auf dem glatten Sitz ein Stück nach unten. Sein Knie stieß gegen einen großen, blinkenden Hebel neben dem Lenkrad.

KLICK.

Plötzlich veränderte sich das Summen. Es wurde tiefer und lauter. WUMMMMMM. WUMMMMMM. WUMMMMMM.

Bubi riss die Augen auf. „Huch! Das wollte ich nicht!“ Er versuchte, den Hebel wieder zurückzuschieben, aber er klemmte fest.

Im Zuschauersaal gingen langsam die Kronleuchter an der Decke aus. Es wurde stockdunkel. Das Publikum verstummte schlagartig. Eine geheimnisvolle, epische Musik begann zu spielen. Die Knossi-Familie rutschte auf die Kanten ihrer Sitze.

Hinter dem großen, roten Samtvorhang auf der Bühne wurde das Wummern immer lauter. Der Boden des Theaters begann leicht zu vibrieren.

Günther Jauch Knossi runzelte die Stirn. „Sapperlot, diese Spezialeffekte hier in Hamburg sind wirklich erstklassig! Es fühlt sich an, als würden sich riesige elektrische Magnetfelder aufbauen!“
König Knossi flüsterte begeistert: „So fängt der Film aber eigentlich nicht an! Oh, das wird so spannend!“

Hinter dem Vorhang leuchtete der DeLorean jetzt gleißend hell. Blaue Blitze zuckten um das Auto herum. Bubi klammerte sich an das Lenkrad. „Hilfe! Herr Mitarbeiter! Das Auto brummt so komisch!“ Aber seine Stimme ging in einem ohrenbetäubenden Zischen unter.

Der Fluxkompensator strahlte so hell wie die Sonne. Die Zeitanzeige flackerte wild durch die Jahre: 2026... 1985... 1955... 2050...

Im Saal hielten die Leute den Atem an. Das Wummern klang jetzt wie ein tosender Sturmwind.

Dann passierte es.

Ein greller, blauer Blitz schoss unter dem roten Vorhang hindurch in den Saal, gefolgt von einem ohrenbetäubenden...

KABUMMMMM!

Ein unglaublicher Knall ließ den ganzen Saal erbeben. Ein Windstoß wehte durch die ersten Reihen und wuschelte König Knossi die Haare durcheinander. Dicker, weißer Nebel quoll unter dem Vorhang hervor.

„Wow!“, rief das Publikum begeistert und klatschte. Alle dachten, das gehöre zur Show.

Der schwere, rote Vorhang fuhr majestätisch nach oben. Die Musik spielte einen lauten, dramatischen Akkord. Die Scheinwerfer gingen an und erhellten die Bühne.

Doch die Bühne... war komplett leer.

Keine Schauspieler. Kein Bühnenbild.
Und vor allem: Kein DeLorean.
Und kein Bubi.

Da, wo das Auto gestanden haben musste, kokelten nur zwei lange, feurige Reifenspuren auf dem Bühnenboden, aus denen kleine Rauchwölkchen aufstiegen.

Das Orchester hörte abrupt auf zu spielen. Totenstille im Saal. Ein paar Bühnenarbeiter rannten panisch aus den Kulissen auf die leere Bühne und starrten fassungslos auf die brennenden Reifenspuren.

Lia Knossi sprang auf, hielt sich die Hände vor den Mund und rief: „Wo... wo ist Bubi?!“
König Knossi riss die Augen weit auf, sein Mund stand offen. Sein Fan-Herz rutschte ihm in die Hose.
Günther Jauch Knossi starrte auf die Feuerspuren, nahm langsam seine Brille ab und flüsterte völlig perplex: „Das... das waren echte 1,21 Gigawatt...“

Der kleine Bubi Knossi war mitsamt dem silbernen DeLorean vor den Augen des gesamten Publikums spurlos verschwunden. Aber wohin? Oder besser gesagt... in welche Zeit?

Fortsetzung folgt... ⚡